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Spezielle Fragen und Antworten für Dienstgeber


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Was ändert sich konkret, und was muss ich als Dienstgeberin bzw. Dienstgeber beachten?

Die Österreichische Gesundheitskasse wird natürlich weiterhin für eine reibungslose Abwicklung der Lohnverrechnung sorgen. Service steht für uns an erster Stelle. 

Wenn Sie Beitragskonten in nur einem Bundesland haben, ändert sich für Sie nichts. Ihre üblichen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner beraten Sie gewohnt kompetent und unterstützen Sie professionell bei der Durchführung der Lohnverrechnung. Ihr Betrieb wird weiterhin in Ihrem Bundesland betreut. 

Wenn Sie Beitragskonten in mehreren Bundesländern haben, wird in Zukunft vieles einfacher für Sie. Sie erhalten bundesweit eine Ansprechstelle für wesentliche Fragen im Zusammenhang mit der Abwicklung des Melde-, Versicherungs- und Beitragsbereichs - zum Beispiel bei Meldeverspätungen, Verfahren, Ratenvereinbarungen, Mahnungen oder Verzugszinsen. Die regionale Anlaufstelle in dem Bundesland Ihres Firmenhauptsitzes wird zukünftig als "Single Point of Contact" (SPOC) für Sie da sein. 

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Was sind die Vorteile für mich und mein Unternehmen?

Im Rahmen der Kassenfusion werden für Sie als Dienstgeberin bzw. Dienstgeber österreichweit einheitliche Standards geschaffen. Künftig wird es beispielsweise einheitliche Regelungen bei Meldeverstößen geben. Der österreichweite Ausbau von betrieblicher Gesundheitsförderung kommt Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern genauso zugute wie Ihnen als Unternehmerin oder Unternehmer.

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Wo kann ich mich informieren?

Wir werden Sie laufend über verschiedene Infokanäle der neun Gebietskrankenkassen genau informieren. Das Magazin DGservice, die Dienstgeber-Homepages bzw. Newsletter werden ausführlich berichten. Wenn Sie den persönlichen Kontakt bevorzugen, erhalten Sie natürlich jederzeit Auskunft bei Ihren bisherigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern. Darüber hinaus finden Sie auf der neuen Homepage der Österreichischen Gesundheitskasse linkwww.gesundheitskasse.at sowie auf den Internetauftritten der neun Gebietskrankenkassen aktuelle Auskünfte.

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Wer ist zukünftig meine Ansprechpartnerin bzw. Ansprechpartner?

Wenn Sie Beitragskonten in nur einem Bundesland haben, ändert sich für Sie nichts. Ihre üblichen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner beraten Sie gewohnt kompetent und unterstützen Sie professionell bei allen Fragen im Melde-, Versicherungs- und Beitragswesen. Ihr Betrieb wird weiterhin in Ihrem Bundesland betreut. 

Wenn Sie Beitragskonten in mehreren Bundesländern haben, wird in Zukunft vieles einfacher. Sie erhalten eine bundesweite Ansprechstelle. Die regionale Anlaufstelle in dem Bundesland Ihres Firmenhauptsitzes ist zukünftig als "Single Point of Contact“ (SPOC) für wesentliche Fragen im Zusammenhang mit der Abwicklung des Melde-, Versicherungs- und Beitragsbereichs, beispielsweise bei Meldeverspätungen, Verfahren, Ratenvereinbarungen, Mahnungen oder Verzugszinsen, da.

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Bleiben die örtlichen und sachlichen Zuständigkeiten gleich?

Diese Frage stellt sich in Zukunft nicht mehr. Für mehr als 7,2 Mio. Versicherte und über 285 000 Dienstgeberinnen und Dienstgeber wird es ab 1. Jänner 2020 nur mehr eine österreichweit tätige Krankenversicherung geben. Für Dienstgeberinnen und Dienstgeber ändert sich dabei nichts. Sie können sich weiterhin an die gewohnten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in den Bundesländern wenden. Unternehmen mit Beitragskonten in mehreren Bundesländern haben in wesentlichen Fällen im Zusammenhang mit dem Melde-, Versicherungs- und Beitragswesen eine eigene Ansprechstelle und werden über die künftige Form des Service individuell informiert. Der Beschäftigungsort ist dennoch aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen nach dem Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz, Wohnbauförderungsgesetz, Arbeiterkammergesetz oder Landarbeiterkammergesetz für die Anknüpfung zum jeweiligen Bundesland maßgeblich. Eine Änderung des Beschäftigungsortes ist nach wie vor bekannt zu geben.

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Ändert sich bei ELDA etwas?

Nein, es ändert sich nichts - abgesehen natürlich von den üblichen Neuerungen, die es zu jedem Jahreswechsel gibt.

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Muss ich als Dienstgeberin bzw. Dienstgeber Umstellungen (z. B. der Software) vornehmen?

Durch die Fusion der Gebietskrankenkassen zur Österreichischen Gesundheitskasse entsteht für Sie kein Umstellungsaufwand. Die Beitragskonten und bereits hinterlegten Bankkontonummern werden wie gewohnt weitergeführt.

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Bleiben Bankverbindungen und Einziehungsaufträge bestehen?

Ja, die bereits hinterlegten Bankverbindungen sowie auch erteilte Einziehungsermächtigungen bleiben unverändert aufrecht.

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Was ist der SPOC und um welche Themen kümmert er sich konkret?

Der "Single Point of Contact" (SPOC) ist die bundesweite Ansprechstelle für Dienstgeberinnen und Dienstgeber mit Beitragskonten in mehreren Bundesländern. Der "Single Point of Contact“ richtet sich grundsätzlich nach dem Hauptsitz des Unternehmens. 

Für Meldeverspätungen, die Abwicklung bzw. Durchführung von Verfahren zur Feststellung der Versicherungs- oder Beitragspflicht, Verfahren zur Klärung der Versicherungszuordnung und Bescheidanträge im Melde-, Versicherungs- und Beitragsbereich ist der SPOC universelle Anlaufstelle. Ebenso gibt es im Einhebungsbereich österreichweit für Ratenvereinbarungen, Stundungen, Mahnungen und Exekutionsverfahren sowie Insolvenzen einen SPOC als Ansprechpartnerin bzw. Ansprechpartner und ausführende Stelle. 

Auskünfte sind weiterhin in allen regionalen Vertretungen der Österreichischen Gesundheitskasse möglich - das gilt insbesondere bei Fragen zu Clearingfällen oder zur Entgegennahme von Meldungen.

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Muss ich aktiv etwas tun, um mich gegenüber der Österreichischen Gesundheitskasse zu deklarieren, dass ich in mehr als einem Bundesland Beitragskonten habe?

Nein, seitens der Dienstgeberinnen und Dienstgeber besteht kein Handlungsbedarf. Wir kommen auf Sie zu und informieren Sie über Ihre SPOC-Ansprechstelle.

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Welche Folgen hat die Verlegung meines Firmensitzes in ein anderes Bundesland?

Bei der Verlegung des Firmensitzes bzw. Hauptsitzes bei bundesländerübergreifenden Dienstgeberinnen und Dienstgebern in ein anderes Bundesland ändert sich der "Single Point of Contact“ (SPOC). Die Ansprechstelle "wandert“ koordiniert mit dem Unternehmen in das Bundesland, in dem sich der neue Firmensitz befindet. 

Für eine Dienstgeberin bzw. einen Dienstgeber mit Beitragskonten in einem Bundesland ändert sich die gewohnte Ansprechstelle in der Vertretung der Österreichischen Gesundheitskasse erst dann, wenn der Firmensitz in ein anderes Bundesland verlegt wird. Die Betreuung in Angelegenheiten des Melde-, Versicherungs- und Beitragsbereichs wird durch Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner im neuen Bundesland übernommen.

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Gibt es für verschiedene Bereiche unterschiedliche SPOCs? Und was haben diese für Aufgaben?

Es wird in jedem Bundesland ein "Single Point of Contact“ (SPOC) geschaffen: Ein Teilbereich für das Melde-, Versicherungs- und Beitragswesen, der für Meldeverspätungen und Verfahren verantwortlich ist. Ein weiterer Teilbereich wird für die Beitragsabfuhr bzw. Beitragseinhebung eingerichtet, der sich um Ratenvereinbarungen, Stundungen, Mahnungen, etc. kümmert.

Zwischen den beiden Bereichen des "Single Point of Contacts“ wird es eine enge Vernetzung und natürlich themenübergreifende Betreuung und Servicierung der Dienstgeberinnen und Dienstgeber geben.

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Gibt es aufgrund des "Single Point of Contact“ (SPOC) bei der Meldeverpflichtung bzw. der Meldungsübermittlung Änderungen?

Die bestehenden Beitragskonten werden weitergeführt, daher ändert sich auch nichts im gewohnten Meldeverhalten, der bestehenden Meldeverpflichtung und der konkreten Meldungsübermittlung. Eine Änderung des Beschäftigungsortes ist nach wie vor bekannt zu geben. Die bereits hinterlegten Bankverbindungen sowie auch erteilte Einziehungsermächtigungen bleiben unverändert aufrecht.

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Warum ist bei der Anmeldung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin die Zuordnung zum Bundesland wichtig?

Eine Zuordnung zum jeweiligen Bundesland ist aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen nach dem Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz, Wohnbauförderungsgesetz, Arbeiterkammergesetz oder Landarbeiterkammergesetz nach wie vor notwendig. Die Anknüpfung zum jeweiligen Bundesland ergibt sich durch den Beschäftigungsort. Eine Änderung des Beschäftigungsortes ist daher wie bisher bekannt zu geben.

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Was geschieht bei Dienstgeberinnen und Dienstgebern mit Beitragskonten in mehreren Bundesländern, wenn auf einem Konto ein Guthaben besteht, auf einem anderen aber ein Rückstand?

Zuerst wird in solchen Fällen seitens des "Single Point of Contact“ (SPOC) versucht, durch Kontakt mit dem Unternehmen abzuklären, was mit dem Kontoguthaben geschehen soll. Teilt die Dienstgeberin oder der Dienstgeber mit, in welcher Form die Beitragskonten abzudecken sind, wird der "Single Point of Contact“ dem Widmungswillen des Unternehmens nachkommen. Nur wenn das Unternehmen keinen Widmungswillen bekannt gibt, erfolgt eine Widmung wie bisher durch den Krankenversicherungsträger.

Es wird natürlich keine Einbringungsmaßnahmen seitens der Österreichischen Gesundheitskasse geben, wenn auf einem Konto ein Guthaben besteht, mit dem ein Rückstand auf einem anderen Konto ausgeglichen werden könnte. Auch Verzugszinsen werden keine verrechnet.

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An wen wende ich mich für die Ausstellung von A1-Bescheinigungen bzw. wo kann ich diese beantragen?

Wenden Sie sich an die bisherigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner. Diese kümmern sich um Ihr Anliegen.

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Wer führt bereits anhängige Verfahren bzw. wer ist für diese der richtige Ansprechpartner?

Egal, ob es sich um Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht (BVwG), andere Verwaltungsverfahren oder Verfahren vor den ordentlichen Gerichten handelt, wird dieses regional im Bundesland von den bisherigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern weitergeführt. Diese stehen Ihnen für alle diesbezüglichen Fragen zur Verfügung.

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In welche Stelle wenden sich Dienstgeberinnen und Dienstgeber mit Beitragskonten in mehreren Bundesländern, wenn sie Fragen zur Beitragsvorschreibung anlässlich einer abgeschlossenen Lohnabgabenprüfung haben?

Für Unternehmen, die in mehreren Bundesländern tätig sind, ist der "Single Point of Contact“ (SPOC) für entsprechende Anfragen und gegebenenfalls Anträge die richtige Anlaufstelle. Verfahren in Verbindung mit Lohnabgabenprüfungen werden ebenfalls vom "Single Point of Contact“ geführt. Für Dienstgeberinnen und Dienstgeber mit Standort in einem Bundesland ändert sich nichts. Sie können sich nach wie vor an ihre bisherigen regionalen Ansprechpartnerinnen bzw. Ansprechpartner wenden.

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Warum ist der Beschäftigungsort wichtig?

Der Beschäftigungsort ist aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen nach dem Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz, Wohnbauförderungsgesetz, Arbeiterkammergesetz oder Landarbeiterkammergesetz für die Anknüpfung zum jeweiligen Bundesland maßgeblich. Eine Änderung des Beschäftigungsortes ist nach wie vor bekannt zu geben.

Zuletzt aktualisiert am 29. November 2019