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18.06.2020, Dornbirn: Zahl der Arbeitsunfälle in Vorarlberg weiterhin rückläufig


Im Jahr 2019 ist die Unfallrate der Arbeitsunfälle im Bundesland Vorarlberg weiterhin rückläufig. Lärmschwerhörigkeit und Hauterkrankungen sind nach wie vor die häufigsten  Berufskrankheiten.

2019 wurden 3.506 Arbeitsunfälle und 299 Wegunfälle in Vorarlberg registriert. Damit ist die Zahl der Arbeits- und Wegunfälle weiterhin leicht rückläufig.

„Die Statistik zeigt, dass die Vorarlberger Betriebe Sicherheit und Gesundheit sehr ernst nehmen. Das Thema steht verstärkt im Fokus der Führungs- und Sicherheitskräfte. Es zeigt, dass die von der AUVA angebotenen Präventionsmaßnahmen greifen und verstärkt von den Unternehmern im Bundesland genützt werden“, so Hubert Kastner, Landesstellenvorsitzender der AUVA-Landesstelle (Vorarlberg, Tirol und Salzburg).

Die häufigsten Arbeitsunfälle in Vorarlberg ereigneten sich 2019 in den Branchen der Wirtschaftsklasse Herstellung von Waren (Unfallrate 27,83 %, pro 1.000 Beschäftigungsverhältnisse) sowie in der Wirtschaftsklasse Bau (62,73 %, pro 1.000 Beschäftigungsverhältnisse).

Die häufigsten Unfallursachen waren der „Kontrollverlust“ über Maschinen, Transportmittel und Werkzeuge, „Sturz und Absturz“ sowie „Bewegung des Körpers ohne körperliche Belastung“, zum Beispiel unkoordinierte Bewegungen, Zusammenstöße oder Treten auf scharfe Gegenstände.

Berufskrankheiten: Lärmschwerhörigkeit und Hauterkrankungen
weiterhin an der Spitze

Im Bundesland Vorarlberg wurden im vergangenen Jahr 42 Fälle von Berufskrankheiten durch die AUVA anerkannt, davon 29 durch Lärm verursachte Schwerhörigkeit und drei aufgrund einer Hautkrankheit.

„Die AUVA setzt verstärkt auf die Präventionsarbeit in den einzelnen Unternehmen. Jeder Arbeitsunfall oder jede Berufskrankheit, die so vermieden werden kann, ist ein Erfolg, um Sicherheit und Gesundheit im Unternehmen gewähren zu können“, sagt AUVA-Obmann DI Mario Watz.

4-Säulen-Modell der AUVA seit mehr als 130 Jahren bewährt

Das Modell der AUVA basiert auf vier Säulen: Prävention, Unfallheilbehandlung, Rehabilitation und Finanzielle Entschädigung. Dabei ist Prävention die vorrangige Kernaufgabe der AUVA. Ziel ist es, Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten zu verhindern und Leben zu bewahren.