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Unsere Arbeitsweise


Zielsetzung:

  • Förderung der individuellen Gesundheitskompetenz (Empowerment)
  • Kompetenzsteigerung im Umgang mit Erkrankungen/Einschränkungen durch Schulung und Entwicklung von Coping-Strategien
  • Einführung und Etablierung alltagsorientierter längerfristiger Strategien
  • Förderung der Selbstheilungskräfte zur bestmöglichen Wiederherstellung der Gesundheit im Sinne des biopsychosozialen Krankheitsmodells (restitutio ad optimum) durch Einsatz eines multiprofessionellen Rehabilitationsteams.
  • Durch multiprofessionelle therapeutische Verfahren soll bei Patienten eine Veränderungsmotivation erreicht werden, die in weiterer Folge eine Erhöhung der Eigenverantwortung, Erweiterung des Verhaltensrepertoires, Verbesserung des Kommunikationsverhaltens, Aufbau sozialer Kompetenz,  Erwerb von Problemlösefähigkeiten und Optimierung der Krankheitsbewältigung (Coping) fördern. Das übergeordnete Ziel ist eine nachhaltige Verbesserung der Gesundheit und der subjektiven Lebensqualität, damit verbunden die Verbesserung der Lebensumstände in beruflicher und sozialer Hinsicht.
  • Vermeidung von chronischer Krankheit und Pflegebedürftigkeit
  • Rehabilitationsbedürftigkeit

  

Wir gehen von einem mehrstufigen Modell gesundheitsprophylaktischer Maßnahmen aus (Primär-Sekundär-Tertiärprophylaxe). Demnach ist Rehabilitationsbedürftigkeit dann gegeben, wenn voraussichtlich nicht nur vorübergehende Gesundheitsbelastungen oder eine drohende bzw. bereits eingetretene Störung der Gesundheit vorliegen. Diese müssen ein umfassendes, multimodales, interdisziplinäres Rehabilitationskonzept im Rahmen der medizinischen Rehabilitation erforderlich machen, welches über die kurative Versorgung hinausgeht. So sollen nachhaltige Schädigungen der Gesundheit vermieden, aber insbesondere ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Erwerbsleben verhindert werden. Ziel ist es, die Betroffenen möglichst dauerhaft (und möglichst ohne Betreuung und Hilfe) in das Erwerbsleben, die Gesellschaft und die Familie wieder einzugliedern.