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Höhe der Beitragszahlung zur Betrieblichen Vorsorge - Beitragsgrundlage


Der Beitragssatz für die Betriebliche Vorsorge beträgt 1,53 % des monatlichen Entgeltes inklusive allfälliger Sonderzahlungen.

Der Dienstgeber muss den Beitrag an den zuständigen Krankenversicherungsträger zur Weiterleitung an die Betriebliche Vorsorgekassen überweisen. Es gelten die Bestimmungen des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes (ASVG) über die Beitragsentrichtung. Die Höhe der Beiträge zur Betrieblichen Vorsorge ist dem Krankenversicherungsträger von selbstabrechnenden Betrieben mit der Beitragsnachweisung unter der Verrechnungsgruppe N98 zu melden. Die Beiträge sind innerhalb der üblichen Fristen des ASVG zu zahlen (i. d. R. 15. des nächstfolgenden Kalendermonates; die verspätete Einzahlung innerhalb der Respirofrist von drei Tagen bleibt ohne Rechtsfolgen, ansonsten fallen Verzugszinsen an).

Beitragsgrundlage für die Betriebliche Vorsorge ist das monatliche Entgelt inklusive der Sonderzahlungen. Welche Leistungen als Entgelt zu verstehen sind, bestimmt sich nach dem sozialversicherungsrechtlichen Entgeltbegriff des § 49 ASVG. Wegen eines allfälligen beitragsfreien ersten Monates darf aber die Sonderzahlung für die Beitragsgrundlagenbildung nicht aliquot gekürzt werden.

Bei der Berechnung der Beiträge zur Betrieblichen Vorsorge bleibt sowohl die Geringfügigkeitsgrenze als auch die Höchstbeitragsgrundlage außer Betracht. Dies bedeutet, dass die Beiträge zur Betrieblichen Vorsorge sowohl von geringfügigen Entgelten als auch vom Entgelt über der Höchstbeitragsgrundlage zu entrichten sind.