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Die Zeckenkrankheit "FSME" und warum impfen


Der durch Zecken übertragene FSME-Virus verursacht die gefürchtete Frühsommer-Meningoenzephalitis, eine entzündliche Erkrankung des Gehirns bzw. der Hirnhäute.

Die Erkrankung tritt vor allem von März bis November gehäuft in bestimmten Ausbreitungsgebieten auf.

Etwa drei Viertel der FSME-Infektionen haben einen milden bis symptomlosen Verlauf. Nach einer Woche Inkubationszeit kommt es zu grippeartigen Symptomen wie Fieber, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Durchfall, allgemeine Abgeschlagenheit und Atemwegsbeschwerden. Mit dem Rückgang des Fiebers endet meist auch die Erkrankung.

Bei etwa einem Drittel der Patienten folgt eine zweite Erkrankungsphase, meist nach einer zirka einwöchigen fieberfreien Periode, mit neurologischen Symptomen.

Starke Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit, Verwirrtheit sowie Bewusstseinsstörungen können auftreten. Es kann auch zu Gangstörungen, Krampfanfällen, zu Lähmungen und Atemstörungen kommen.

Ein Zeckenstich ist oft nicht erinnerlich. Die Diagnose wird durch Laborbestimmung nach Blutabnahme und Lumbalpunktion gestellt.

Da es keine spezielle Behandlung für die FSME gibt, ist es für Personen, die in virusverseuchten Gebieten leben oder in solche reisen, ratsam, sich vorbeugend impfen zu lassen.
Die Immunisierung besteht aus drei Teilimpfungen, ein Impfschutz besteht zwei Wochen nach der zweiten Teilimpfung.