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Pensionsversicherung


Pensionistin Die vorrangige Aufgabe der Pensionsversicherung ist die finanzielle Absicherung der Versicherten durch Pensionsleistungen im Alter oder nach krankheitsbedingtem Ausscheiden aus dem Erwerbsleben sowie der hinterbliebenen Angehörigen.

Die Pensionsleistung soll annähernd das durch die Pensionierung wegfallende beitragspflichtige Erwerbseinkommen ersetzen und somit den Lebensunterhalt des Pensionisten sicherstellen.

Die bäuerliche Pensionsversicherung zahlt derzeit rund EUR 2 Mrd. im Jahr an 185.000 Pensionisten. Von diesen insgesamt 185.000 Pensionisten bezieht eine doch beträchtliche Zahl von 50.000 Pensionisten eine Ausgleichszulage.

Die Finanzierung der Pensionsleistungen aus der gesetzlichen Pensionsversicherung erfolgt in Form des Umlageverfahrens , auch Generationenvertrag genannt. Dies bedeutet, dass die ausgezahlten Pensionen primär durch die Beitragszahlungen der Erwerbstätigen finanziert werden.

Aufgrund der ungünstigen demografischen Entwicklung in der Land- und Forstwirtschaft sind in der bäuerlichen Pensionsversicherung auch Bundesmittel notwendig.

Weitere Aufgaben der Pensionsversicherung sind die

  • Gesundheitsvorsorge und Rehabilitation. Die SVB führt zum Zweck der Prävention und der Wiederherstellung der Gesundheit und Erwerbsfähigkeit auch eigene Gesundheitseinrichtungen;
  • Betreuung der Versicherten u.a. durch Pensionsvorausberechnungen, Überprüfungsanträge für die Feststellung des frühestmöglichen Pensionsanspruchs, Datenerhebungsverfahren;
  • Information der Versicherten u.a. durch Broschüren, Presseaussendungen und bei Sprechtagen.

Zuletzt aktualisiert am 11. März 2015