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2009-11-15 / VAEB wird mit dem EUROPEAN PUBLIC SECTOR AWARD (EPSA) 2009 ausgezeichnet




Die Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau (VAEB) hat sich an diesem europäischen Wettbewerb mit weit mehr als 300Teilnehmern aus 25 Staaten um die besten Lösungen in den öffentlichen Verwaltungen beteiligt und wird mit ihrer Einreichung „LILA-Change Management: New Leadership Principles and Implementation Approaches“ zum Themenfeld „Leadership and Management for Change“ im November 2009 in Maastricht, anlässlich der Fachkonferenz für zukunftsorientierte Lösungsansätze in öffentlichen Verwaltungen, unter der Schirmherrschaft der schwedischen EU-Ratspräsidentschaft, als „best practice certificate holder“ ausgezeichnet. VAEB-Generaldirektor DI Kurt Völkl wird die Auszeichnung entgegennehmen.

GD Voelkl praesentiert LILA

GD Kurt Völkl bei der Präsentatio des LILA Management Prinzips im Grazer Kunsthaus.



EPSA - European Public Sector Award

Was ist der EPSA?
Herausragende Leistungen in der Verwaltung entstehen unter verschiedenen Rahmenbedingungen. EPSA führt die besten, innovativsten und effizientesten Leistungsträger der öffentlichen Verwaltung Europas zusammen. Dabei werden Modelle für innovative öffentliche Leistungen ausgezeichnet und als Katalysator für eine kontinuierliche Weiterentwicklung genutzt, um die dringlichsten europäischen Anliegen in der öffentlichen Verwaltung zu bearbeiten. Ebenso bietet EPSA öffentlichen Verwaltungsinstitutionen eine Plattform, ihre Erfolgsbeispiele zu präsentieren. Die Zielsetzung ist, diese Erfahrungen transparent, öffentlich zugänglich und nutzbar zu machen. Der EPSA wird in vier Kategorien verliehen und damit sollen Regierungen bestärkt werden, ihre Verwaltungsstrukturen und -praktiken zu modernisieren und sich mit zentralen Themen der europäischen Verwaltungsreform zu beschäftigen.

Der EPSA 2009
Die EIPA (European Institute of Public Administration) – beauftragt mit finanzieller wie institutioneller Unterstützung von 15 europäischen Staaten und der Europäischen Kommission unter dem Vorsitz von EU-Kommissar Siim Kallas – organisiert den 2. „European Public Sector Award“– EPSA 2009. EIPA ist ein neutrales, unabhängiges Institut, das direkte Verbindungen zu allen EU-Regierungen und -Institutionen nützt. EIPA verfügt über langjährige Erfahrung in angewandter Forschung und Beratung zu den Themen Europäische Integration und öffentliches Verwaltungsmanagement.

Die EPSA 2009 Themen
EIPA und der EPSA Lenkungsausschuss (bestehend aus 15 Vertretern der an EPSA 2009 beteiligten Staaten) haben mit Unterstützung des wissenschaftlichen Beirats von EPSA vier Themen ausgewählt, die die dringlichsten Anliegen und Probleme öffentlicher Verwaltung in Europa betreffen und die es ermöglichen, die zahlreichen Lösungsansätze europäischer Verwaltungsinstitutionen zu identifizieren. Die Themen ermöglichen einen Einblick in das „echte Leben“ vieler öffentlicher Institutionen, die sich durch die „raue See“ der Globalisierung, der demographischen Veränderungen und der kontinuierliche Knappheit von Geld und Ressourcendurchkämpfen müssen.

  • Leistungssteigerung/ -verbesserung in der Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen (Performance Improvement in Public Service Delivery)
  • Bürgerbeteiligung (Citizen Involvement)
  • Neue Formen der Zusammenarbeit (New Forms of Partnership Working)
  • Leaderhip und Veränderungsmanagement (Leadership and Management of Change).


EPSA-Ziele
Die Vision von EPSA ist es, eine Plattform für europäische Verwaltungsinstitutionen zu schaffen, um sich weiterzuentwickeln und als Beispiel zu dienen. Vor diesem Hintergrund sollen folgende Ziele erreicht werden:

  • Zur Weiterentwicklung und Umsetzung der Lissabonner Strategie für Wachstum und Beschäftigung beizutragen
  • einen gemeinsamen europäischen Verwaltungsraum zu schaffen
  • neue Problemlösungsmodelle zu entwickeln
  • konstruktiven Wettbewerb zwischen den öffentlichen Verwaltungsinstitutionen anzuregenund hervorragende Leistungen zu prämieren
  • von der europäischen Spitze zu lernen
  • ein Netzwerk für Spitzenleistungen und Rahmenbedingungen für europäische Lernplattformen zu Problemlösungen in der öffentliche Verwaltung.