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2010-05-05 - VAEB refundiert Geld an Versicherte


Münzen in Börse Knapp 70.000 Versicherte erhalten in Kürze entweder eine Gutschrift auf ihren Behandlungsbeitrag oder bares Geld retourniert. Möglich machen dies einerseits die Obergrenze der Rezeptgebühr an die die VAEB auch die Behandlungsbeiträge gekoppelt hat und andererseits das sehr erfolgreiche Projekt „Best-Price-Euro“ der VAEB, bei dem Versicherte, die sich ein günstigeres Medikament verschreiben lassen, einen Euro pro Packung vergütet bekommen.

Rezeptgebührenobergrenze

Ab 24. Mai 2010 wird begonnen, an 19.276 Versicherte der VAEB einen Teil der von ihnen im Jahr 2009 bezahlten Behandlungsbeiträge zu refundieren. Im heurigen Jahr sind erstmals auch Behandlungsbeiträge für Zahnbehandlung und Zahnersatz mit einbezogen. Die VAEB ist damit der erste Krankenversicherungsträger in Österreich, der Versicherten Geld zurückbezahlt. „Wir geben damit der Rezeptgebührenobergrenze beim Behandlungsbeitrag eine weitere soziale und individuelle Bedeutung“, so VAEB-Obmann Gottfried Winkler.

Best-Price-Euro:

Bereits mit 27.4.2010 wurde begonnen an 58.067 Versicherte insgesamt 384.629 Euro zu refundieren - und zwar in einer Bandbreite von einem bis 67 Euro, wobei kleinere Beträgen dem Behandlungsbeitrag auf dem Behandlungsbeitragskonto gutgeschrieben werden. Dies ist das Ergebnis des 2. Halbjahres des Projektes. Für das gesamte Jahr 2009 wurden damit an 116.016 Versicherte aus diesem Projekt insgesamt 744.060 Euro bezahlt. „Die Ergebnisse haben unsere Erwartungen bei Weitem übertroffen. Aus diesem Grund haben wir heuer das Projekt Best-Price-Euro auch um fünf weitere Medikamentengruppen erweitert und es wurde damit in den laufenden Betrieb übergeführt“, so Winkler.


Zusammenfassend bedeutet dies, dass die VAEB ihren Versicherten im Jahr 2009 mehr als 2,2 Millionen Euro zurückbezahlt hat. Jene Versicherten, die von der VAEB Geld (also keine Gutschrift) erhalten, werden ein persönliches Informationsschreiben aus beiden Projekten erhalten.